Die unterschiedlichen Regeln beim Fremdgehen

Partner gesucht?  Ja, aber bitte gemütlich von zuhause aus. Ohne großes Styling, in Puschen und Jogginganzug? Für risikoloses Flirten sind Partnerbörsen eine gute Übung.

Aber bevor es ernst wird, sollte Ihnen klar sein, dass mancher ungebundene Single gar keiner ist.

Fremdgehen ist ein „Sport“, bei dem für Männer und Frauen unterschiedliche Regeln gelten. 

Männer „wildern“ öfter als Frauen. Eine Befragung von Menschen aus 53 Nationen zeigte, dass 57 % aller Männer schon einmal versucht hatten, eine Frau aus einer festen Beziehung abzuwerben. Aber nur 35 % aller Frauen versuchten das auch.

Die Werbungsstrategien sind dabei ebenfalls geschlechtertypisch.

Frauen betonen ihre äußeren Reize und signalisieren, dass sie sexuell verfügbar sind.

Männer demonstrieren ihre Macht und Großzügigkeit.

Frauen wollen schöne Lover.  Wenn Sie fremdgehen, soll der Mann möglichst attraktiver sein als ihr fester Partner.

Männer „auf der Jagd“ gehen fast mit jeder Frau ins Bett, die dazu bereit ist, egal ob man sich erst wenige Stunden kennt.

Frauen finden Männer nach dem ersten Sex meist attraktiver als davor. Was als Affäre beginnt, kann bei ihnen leicht zu Liebe werden.

Bei Männern ist das umgekehrt. Die Sexpartnerin erscheint ihnen „danach“ oft weniger attraktiv und liebenswert. Sie vermeiden es, meist unbewusst, sich emotional an ihren Seitensprung zu binden. Und sind dann so schnell wieder weg, wie sie aufgetaucht sind.

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Das Broken-Heart-Syndrom – wenn das Herz in Stress gerät

 

Unser Körper spiegelt unsere Gefühle. Starke psychische Belastungen lösen starke körperliche Reaktionen aus.

Tiefe Trauer, andauernder Frust und heftiger Liebeskummer, Mobbing, oder Jobverlust, aber auch große Freude, sind extreme psychische Belastungen, die das Broken-Heart-Syndrom auslösen können.

Durch extreme Gefühle wird das vegetative Nervensystem besonders stark aktivieren. Es schüttet vermehrt die Stresshormone Cortisol und Adrenalin aus.

Und was dann passiert, ähnelt fatal einem Herzinfarkt. Das Herz verkrampft sich. Die Brust schmerzt und fühlt sich eng an. Die Herzstromkurve ist verändert, die Herzenzymwerte im Blut sind erhöht. Aber: Kein Herzkranzgefäß ist verstopft, alle Gefäße sind offen!

Das Broken-Heart-Syndrom muss klinisch behandelt werden! Mit Betablockern wird das Herz behandelt, mit Beruhigungsmitteln der Patient. In der Regel erholt sich das Herz innerhalb weniger Tage oder Wochen von den Beschwerden.

Damit sich auch die Seele dauerhaft erholen kann, ist eine „Broken-Heart-Therapie“ beim Psychotherapeuten sinnvoll.

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